Die Umfragewerte von Bundeskanzler Friedrich Merz sind alles andere als erfreulich.
Laut dem ZDF-Politbarometer bewerten 77 Prozent der Befragten seine Arbeit als eher schlecht. Nur rund 18 Prozent sind zufrieden.
Doch Merz zeigt sich davon wenig beeindruckt.
Beim Deutschen Arbeitgebertag am 13. Oktober erklärte der CDU-Politiker, er habe nicht die Absicht, der Liebling der Nation zu werden.
Stattdessen wolle er Deutschland wirtschaftlich wieder auf Kurs bringen und insbesondere jungen Menschen bessere Zukunftsperspektiven ermöglichen.
Auch die geplanten Reformen der Bundesregierung stoßen auf deutliche Skepsis.
59 Prozent der Befragten halten den Reformkurs insgesamt für falsch. 80 Prozent empfinden die Verteilung der Belastungen als ungerecht.
Merz argumentiert dagegen, dass gerade unbequeme Entscheidungen notwendig seien, um Rente, Pflege, Gesundheitssystem und Wirtschaft langfristig zu stärken.
77 Prozent unzufrieden, 18 Prozent zufrieden.
Immerhin eines scheint zu funktionieren: Das mit dem Nichtbeliebtsein.
Was meint ihr? Muss ein Bundeskanzler beliebt sein oder ist entscheidend, ob seine Politik langfristig funktioniert?
Quellen: ZDF-Politbarometer vom 8. Oktober 2026
Bild: KI-Symbolbild.