„Diese Leute haben hier im Bundestag nichts verloren. Gehen Sie arbeiten, suchen Sie sich einen Job!“
Mit diesen deutlichen Worten griff AfD-Chefin Alice Weidel die Grünen während einer Bundestagsrede am 11. Februar 2025 scharf an.
Weidel warf den Grünen vor, keine ausreichende Berufserfahrung zu besitzen, und stellte damit ihre Eignung für politische Verantwortung infrage.
Besonders deutlich wurde sie mit der Behauptung, die angesprochenen Grünen hätten in ihrem Leben noch nie gearbeitet.
Die Aussagen sorgten für eine kontroverse Debatte über den Umgangston im Bundestag und die Frage, welche beruflichen Erfahrungen Politiker mitbringen sollten.
Allerdings ist Weidels pauschale Behauptung sachlich nicht haltbar. Auch unter den Abgeordneten der Grünen gibt es zahlreiche Menschen, die vor ihrer politischen Laufbahn in unterschiedlichen Berufen gearbeitet haben.
Die Aussagen stammen aus einer Bundestagsrede vom Februar 2025 und sind keine neue Äußerung.
Wie seht ihr das? Sollte Berufserfahrung außerhalb der Politik eine Voraussetzung für ein Bundestagsmandat sein, oder zählt am Ende allein, wie gut jemand seine politische Arbeit macht?
Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll vom 11. Februar 2025.