CDU VERLÄSST BEI WAHL VON AFD-POLITIKER SIEGMUND DEN SAAL
Politischer Paukenschlag in Sachsen-Anhalt! Die CDU will bei der geplanten Ministerpräsidentenwahl des AfD-Politikers Ulrich Siegmund den Plenarsaal verlassen.
Die CDU-Fraktion hat am 13. Oktober 2026 beschlossen, sich an den ersten beiden Wahlgängen nicht zu beteiligen. 14 Abgeordnete stimmten für diesen Schritt, einer enthielt sich.
Hintergrund ist eine brisante Abstimmung im Landtag: Bei der vorherigen Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten erhielt dieser mehr Stimmen, als AfD und BSW zusammen Sitze haben.
Seitdem wird darüber spekuliert, ob möglicherweise auch Abgeordnete anderer Parteien für ihn gestimmt haben. Beweise für Stimmen aus der CDU gibt es allerdings nicht.
Mit dem geplanten Auszug will die CDU offenbar verhindern, dass bei der geheimen Ministerpräsidentenwahl erneut Spekulationen über mögliche Unterstützung für die AfD entstehen.
Für einen möglichen dritten Wahlgang hält sich die CDU eine Teilnahme offen.
Die Entscheidung sorgt für eine grundsätzliche Debatte: Ist es ein legitimes politisches Zeichen, bei einer solchen Wahl den Saal zu verlassen? Oder sollten gewählte Abgeordnete gerade bei wichtigen Abstimmungen im Parlament bleiben und ihre Stimme abgeben?
Was meint ihr? Ist der geplante Saalboykott der CDU konsequent oder eine Verweigerung parlamentarischer Verantwortung?
Quelle: MDR und ZDFheute, 13. Oktober 2026.
Bild: KI-Symbolbild.