Der Comedian Kurt Krömer sorgt mit einer deutlichen Ansage an AfD-Wähler für Diskussionen.
In einem am 9. Oktober 2026 veröffentlichten Instagram-Video richtete sich der 51-Jährige direkt an Menschen, die die AfD wählen, und forderte sie auf, keine Eintrittskarten für seine kommende Lesetour zu kaufen.
Seine Worte waren unmissverständlich:
„Euer Geld möchte ich nicht, das stinkt, genauso wie ihr.“
Krömer machte außerdem deutlich, dass er bei seinen Auftritten keine AfD-Wähler im Publikum haben möchte. Dabei verwendete er weitere abwertende Formulierungen.
Mit seiner Aussage positioniert sich der Comedian öffentlich gegen die AfD und deren Wählerschaft.
Ob AfD-Wähler tatsächlich vom Besuch seiner Veranstaltungen ausgeschlossen werden könnten, ist allerdings eine andere Frage. Bislang ist keine entsprechende Einlasskontrolle bekannt.
Die Äußerungen werfen eine grundsätzliche Frage auf: Wie weit darf politische Haltung in der Unterhaltungsbranche gehen?
Künstler haben das Recht, ihre politische Meinung deutlich zu vertreten. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob die pauschale Herabwürdigung von Menschen aufgrund ihrer Wahlentscheidung zu einer sachlichen gesellschaftlichen Auseinandersetzung beiträgt.
Die Reaktionen darauf dürften entsprechend unterschiedlich ausfallen.
Was meint ihr? Ist Krömers Aussage ein legitimes politisches Statement oder überschreitet er damit eine Grenze?
Quelle: Rolling Stone und WELT, 10.10.2026.