Heftige Worte gegen die CDU! Der frühere Linken-Chef Jan van Aken hat in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ scharf mit der Union abgerechnet.
Auslöser war die Diskussion über den Rücktritt der SPD-Politikerin Bärbel Bas und den Umgang mit ihrer persönlichen Situation.
Van Aken warf der CDU vor, ihre christlichen Werte und jeden politischen Anstand verloren zu haben.
Seine Aussage: „Diese CDU, das ist nur noch ein herzloser Verein von karrieregeilen Männern.“
Besonders empörte ihn der Umgang mit Bas. Er erklärte, nach dem Lesen ihrer Rücktrittserklärung habe er sich gefragt, was aus der einst christlich geprägten CDU geworden sei.
CDU-Politiker Nathanael Liminski wies die Vorwürfe zurück. Er verteidigte die politische Auseinandersetzung und warnte davor, persönliche Schicksalsschläge für parteipolitische Angriffe zu nutzen.
Damit steht erneut die Frage im Raum, wie hart politische Kritik sein darf und wo die Grenze zwischen deutlichen Worten und persönlichen Beleidigungen verläuft.
Wie seht ihr das? Hat Jan van Aken mit seiner Kritik einen wunden Punkt getroffen, oder ist seine Wortwahl selbst ein Beispiel für den fehlenden politischen Anstand, den er der CDU vorwirft?
Quelle: ARD, „Hart aber fair“, 12. Oktober 2026.
Bild: KI-Symbolbild.