Bundeskanzler Friedrich Merz schaltet sich deutlich in die Regierungsbildung in Berlin ein.
Nachdem die Linke bei der Abgeordnetenhauswahl stärkste Kraft geworden ist, hat Merz SPD und Grüne öffentlich davor gewarnt, gemeinsam mit der Linken eine Regierung zu bilden.
Merz appellierte an die „politische Mitte“, die vorhandene Mehrheit von CDU, SPD und Grünen zu nutzen. Eine Regierungsbeteiligung der Linken will er verhindern. Seine Warnung vor einem Bündnis aus Linken, Grünen und SPD meine er „sehr ernst“.
Hintergrund: Linke, Grüne und SPD führen derzeit Gespräche über eine mögliche gemeinsame Regierungsbildung. Entschieden ist bislang nichts.
Die Linke hatte die Berliner Abgeordnetenhauswahl am 20. September mit 25,7 Prozent gewonnen und wurde damit stärkste Kraft.
Die Entscheidung über eine mögliche Koalition liegt allerdings bei den Berliner Landesparteien. Merz kann SPD und Grünen eine Zusammenarbeit mit der Linken nicht untersagen.
Was meint ihr: Sollte sich der Bundeskanzler so deutlich in die Regierungsbildung eines Bundeslandes einmischen?
Quelle: Tagesspiegel, Tagesschau
Stand: 07.10.2026
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