Während Russland weiterhin ukrainische Städte und Energieanlagen angreift, sorgt US-Präsident Donald Trump mit einer neuen Aussage für Aufsehen.
Am 19. Oktober erklärte Trump vor Journalisten am Weißen Haus, Russland habe sich gegenüber der Ukraine seiner Ansicht nach korrekt verhalten und zuletzt nicht viel unternommen.
Dabei hatte Russland erst in der Nacht zuvor Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. Auch zahlreiche Energieanlagen waren Ziel russischer Angriffe.
Gleichzeitig zeigt sich Trump offen für ein mögliches Gipfeltreffen mit Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping. Im Mittelpunkt sollen nach seinen Vorstellungen vor allem Atomwaffen und nukleare Abrüstung stehen.
Brisant: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wäre bei einem solchen Treffen möglicherweise nicht dabei. Die ukrainische Regierung warnt davor, dass Gespräche über die Zukunft ihres Landes ohne ihre Beteiligung Putin zusätzlich stärken könnten.
Ein verbindlicher Termin für das Treffen steht bislang nicht fest.
Wie bewertet ihr Trumps Aussage? Ist das geschickte Verhandlungstaktik oder eine gefährliche Verharmlosung des russischen Angriffskrieges?
Quelle: ntv/AFP, 20.10.2026; CNN
Bild: KI-Symbolbild