Sahra Wagenknecht erhebt im Zusammenhang mit der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines schwere Vorwürfe.
Sie verweist auf Berichte, wonach der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Sabotage zunächst persönlich genehmigt haben soll. Wagenknecht fordert daraus Konsequenzen für die deutsche Ukraine-Politik und erklärt: „Keinen Cent mehr für die Ukraine.“
Wichtig: Dass Selenskyj die Sprengung persönlich genehmigt hat, ist bislang nicht als erwiesene Tatsache festgestellt. Entsprechende Berichte stützen sich unter anderem auf Recherchen des „Wall Street Journal“. Selenskyj bestreitet eine Beteiligung.
Die deutschen Ermittlungen zur Nord-Stream-Sabotage haben inzwischen konkrete ukrainische Tatverdächtige hervorgebracht. Daraus ergibt sich bislang jedoch kein Nachweis einer persönlichen Verantwortung Selenskyjs.
Wagenknecht fordert dennoch, die deutsche Unterstützung für die Ukraine vor diesem Hintergrund grundsätzlich zu überdenken.
Was meint ihr: Sollten die Nord-Stream-Ermittlungen Konsequenzen für die deutschen Ukraine-Hilfen haben?
Quelle: Sahra Wagenknecht, Wall Street Journal, Bundesregierung
Stand: 30.09.2026
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