Der Europäische Rechnungshof schlägt Alarm! Trotz wachsender Schulden und milliardenschwerer Ausgaben bekommt die EU ihre Finanzprobleme offenbar nicht ausreichend in den Griff.
Im aktuellen Prüfbericht beanstanden die Rechnungsprüfer erneut erhebliche Fehler bei der Verwendung von EU-Geldern. Die geschätzte Fehlerquote bei den geprüften Haushaltsausgaben liegt bei 3,8 Prozent.
Besonders brisant: Die Verschuldung der EU könnte bis 2027 auf bis zu eine Billion Euro anwachsen. Gleichzeitig drohen enorme Zinskosten. Für den Zeitraum von 2028 bis 2034 stehen bis zu 93 Milliarden Euro im Raum.
Während Bürger und Unternehmen unter hohen Lebenshaltungskosten und wirtschaftlicher Unsicherheit leiden, wächst damit auch der Druck auf die europäischen Institutionen, sorgfältiger mit öffentlichen Geldern umzugehen.
Wichtig ist allerdings: Fehlerhafte Ausgaben bedeuten nicht automatisch Betrug oder Veruntreuung. Häufig geht es um Verstöße gegen Förderbedingungen oder Vergaberegeln. Trotzdem stellt sich die Frage, warum solche Probleme immer wieder auftreten.
Auch für Deutschland ist das Thema relevant. Als größter Nettozahler der EU hat die Bundesrepublik ein erhebliches Interesse daran, dass europäische Steuergelder ordnungsgemäß eingesetzt werden.
Was meint ihr: Muss die EU endlich konsequenter sparen und ihre Ausgaben strenger kontrollieren, bevor weitere Schulden aufgenommen werden?
Quelle: Europäischer Rechnungshof, Tagesschau
Stand: 08.10.2026
Bild: KI-Symbolbild